Schwerpunkte

Ob Depression oder Burnout, Angst- oder Traumafolgestörung, ADHS, Schmerz- oder Essstörung - als Psychologische Psychotherapeutin bin ich dafür ausgebildet, alle psychischen Störungen mit den Methoden der (kognitiven) Verhaltenstherapie und weiteren Verfahren zu behandeln. 

In der Praxis bin ich auf die Behandlung von Erwachsenen spezialisiert.

Um die Behandlung so maßgeschneidert wie möglich zu gestalten, biete ich keine Gruppentherapien, sondern ausschließlich Einzelsitzungen an.

Besondere Schwerpunkte sind:

Stressbewältigung

Stress abbauen, Momente der inneren Ruhe und Entspannung schaffen, gelassener werden... Das haben Sie verlernt? Dann entdecken Sie's neu! "Stress lass nach" ist ein Kompakt-Training, in dem Sie die Belastungen des Alltags hinter sich lassen können und lernen, ihnen mit neuer Gelassenheit zu begegnen. Es beruht auf dem langjährig erprobten und evaluierten Stressimpfungstraining nach Meichenbaum.

Inhalte:

  • Informationen rund um das Thema Stress (was ist Stress, welche Folgen hat er, wo kann ich ansetzen?)
  • Ausführliche individuelle Stressanalyse (welche "Stressoren" gibt es in meinem Leben, womit verstärke ich selbst meinen Stress, welche "Stressreaktionen" sind typisch für mich?)
  • Genuss- und Entspannungstrainings (klassische Methoden wie die Progressive Muskelentspannung PMR ebenso wie einfache „für Nebenbei“)
  • Training mentaler Stressbewältigungs­techniken (Bewertungsmuster von Ereignissen, Problemlösetraining, Selbstinstruktionstechniken etc.) Selbstbehauptungstraining
  • Ressourcenaktivierung (Techniken zum Spannungsabbau, Selbstvertrauen, Erkennen und Ausbau eigener Stärken, Aufbau und Nutzung des sozialen Netzes etc.)
  • Praktische Übungen und Tipps für den Alltag (Zeitmanagement etc.)


Traumatherapie

Wer Belastendes erlebt hat, wird danach oft von Kleinigkeiten aus der Bahn geworfen, bekommt die Erinnerungen nicht mehr aus dem Kopf, wird ängstlicher und angespannt und vermeidet tunlichst alle Dinge, die mit dem Erlebnis zu tun haben. Überlebensinstinkte, die zwar nachvollziehbar sind, das Leben aber auf verschiedenste Weise blockieren.
Dann ist es wichtig, das Erlebte gezielt zu verarbeiten, den Erinnerungen ihren Schrecken zu nehmen.

Ablauf:

  • Wir erstellen gemeinsam eine „Traumalandkarte“ und markieren die erlebten Belastungsgipfel
  • Sie erhalten eine Vielzahl an Informationen über alle relevanten Themen und eine Menge Techniken für den Umgang mit den deja-vus, den Ängsten und der Belastung
  • Sobald Sie gerüstet sind, werden die traumatischen Situationen durchgearbeitet, bis sie verblassen wie andere Erinnerungen auch. Dazu gibt es verschiedene Techniken, von denen die jeweils am besten zu Ihnen passende(n) genutzt werden. 


Depression und burnout

Manchmal geht einfach die Kraft aus. Wenn Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Freudlosigkeit beginnen, das Leben zu lähmen, wenn Grübeleien Schlaf und Appetit verderben, wenn Selbstwert und Konzentration in Sinkflug gehen oder Lebensüberdruss um sich greift, dann ist es höchste Zeit für eine Behandlung.
Ob mit oder ohne medikamentöse Unterstützung: Wo es bergab gegangen ist, kann's auch wieder aufwärts gehen.

Behandlungsschwerpunkte:

  • Wir entdecken gemeinsam, was zur depressiven Symptomatik geführt hat. Und wenn die Auslöser mal erkannt sind, sind oft schon halb gebannt.
  • Wir entwickeln Strategien, um wieder Schwung und Freude ins Leben bringen.
  • Wir gehen den negativen Gedanken an den Kragen. Mit Anti-Grübel-Techniken und anderen kognitiven Techniken.
  • Wir analysieren alles, was das Leben zur Last gemacht hat und immer noch erschwert. Und dann wird ausgemistet. Alter Ballast kann verarbeitet, neuer mit Ansätzen aus der Stressbewältigung und anderen geeigneten Trainingsverfahren gemindert werden.


Angst- und Zwangsstörungen

Ihr Verstand mag's übertrieben finden, ihr Gefühl schiebt dennoch Panik? Damit wären Sie nicht allein. Denn ob Panikattacken aus heiterem Himmel, Ängste vor bestimmten Dingen oder Situationen oder zwanghafte Wiederholungen bestimmter Gedanken oder Handlungen zur Abwendung der Katastrophe – Angststörungen haben viele Gesichter und sind gar nicht so selten.

In der Regel sind Störungen dieser Gruppe recht gut behandelbar. Denn es sind nicht die Dinge, die uns Angst machen, sondern unsere Gedanken über die Dinge - das hat schon der antike Philosoph Epiktet erkannt. Und unsere Gedanken, unsere Bewertungen, unseren Aufmerksamkeitsfokus, all das können wir ändern.

Behandlungsinhalte:

  • Wir entdecken gemeinsam die Ursachen und Gründe für die Angststörung, sodass Sie ein besseres Verständnis und damit schon erste Lösungsansätze entwickeln können
  • Sie bekommen verschiedene Strategien zur Angstbewältigung vermittelt
  • Schließlich geht es der Angst an den Kragen: Sobald Sie gerüstet sind, schauen wir uns an, was Ihnen Angst macht. So lange, bis Ihr innerer Alarm verklingt und Gelassenheit die Überhand gewinnt.
  • Ergänzend bearbeiten wir, was im Einzelfall noch nötig ist. Das kann die Verarbeitung prägender Erlebnisse sein, ein Sozialkompetenztraining, die Förderung der eigenen Achtsamkeit, der Aufbau eines besseren Selbstwertes oder was sonst an Stärkung nötig ist, um künftig sicherer durchs Leben zu gehen.
Andrea Eckstein
Praxis für Psychotherapie