Psychotherapie

 

Ob Depression oder Burnout, Ängste oder Suchtprobleme, ob Persönlichkeitsstörung, ADHS oder Demenz - als Psychologische Psychotherapeutin bin ich dafür ausgebildet, Erwachsene, Jugendliche und Kinder mit allen im ICD-10 aufgeführten psychischen Störungen psychotherapeutisch zu behandeln. Inzwischen habe ich mich jedoch auf die Behandlung von Erwachsenen spezialisiert. Die Kosten übernimmt in der Regel die Krankenkasse.

 

 

Was zeichnet mich aus?

Die Basis meiner Arbeit ist die (kognitive) Verhaltenstherapie - eine Form der Psychotherapie, deren Wirkung besonders gut belegt ist. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen in einem überschaubaren Zeitraum möglichst konkrete und alltagstaugliche Lösungswege zu erarbeiten. Auch körperorientierte und systemische Techniken setze ich gern ein.

Um immer nach neuesten wissenschaftlichen Standards zu arbeiten, sind für mich umfassende Fortbildungen, Intervisionen und eine ständige Qualitätssicherung selbstverständlich.

Auch eine gute Zusammenarbeit mit Kollegen, Kliniken oder anderen Einrichtungen ist mir wichtig.
 

 

Behandelte Störungsbilder

Die internationale statistische Klassifikation der Krankheiten (ICD-10) führt in Kapitel V alle anerkannten psychischen Krankheiten auf (www.dimdi.de). Als Psychotherapeutin sind sie mir alle vertraut; eine Verhaltenstherapie ist in den meisten Fällen indiziert – ebenso wie bei körperlichen Erkrankungen, die durch psychische Faktoren (z.B. Stress) ausgelöst wurden, die dadurch aufrecht erhalten werden oder psychische Probleme (z.B. eine depressive Episode) nach sich ziehen. Besondere Schwerpunkte sind bei mir die Diagnostik und Therapie von Depressionen und Angststörungen sowie psychischem Leid, das mit Stress oder einem mangelnden Selbstwertgefühl verbunden ist.

Ob im Einzelfall eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt und wenn ja, welche, lässt sich im gemeinsamen Gespräch klären.

 

 

Verhaltenstherapie

Die Krankenkassen erkennen drei psychotherapeutische Verfahren als erwiesenermaßen hilfreich bei psychischen Problemen an: die Psychoanalyse, die tiefenpsychologisch fundierte Therapie und die Verhaltenstherapie. Ich arbeite verhaltenstherapeutisch. Das heißt, wir setzen genau da an, wo der Schuh drückt: Wir analysieren gemeinsam, worunter Sie im Moment gerade leiden, und wie Sie dem abhelfen können. Dazu gehören neben Gesprächen auch Übungen, Rollenspiele, „Hausaufgaben“ und Ähnliches. Eine genauere Erklärung finden Sie unter "Hintergrund-Infos".

 

 

Ablauf der Therapie bei gesetzlich Versicherten

  1. In der Regel sehen wir uns zum ersten Mal im Rahmen von "psychotherapeutischen Sprechstunden". Diese umfassen ein bis drei Sitzungen. Hier klären wir ab, ob ein Verdacht auf eine krankheitswertige Störung vorliegt und ob bzw. welche Behandlungsmaßnahmen angebracht sind. Zum Abschluss erhält der Patient Informationen über die Ergebnisse. Wenn Sie diese Sprechstunde bereits bei einem Kollegen gemacht haben, bereits bei einem Kollegen in Therapie waren oder nach einem stationären Krankenhaus- oder Rehaaufenthalt zu mir kommen, kann die Sprechstunde entfallen.
  2. Nach den Sprechstunden-Sitzungen gibt es zwei Möglichkeiten:
    • In "psychotherapeutischen Akutbehandlungen" mit bis zu 12 Sitzungen können akute Krisenzustände gebessert und das Befinden fürs Erste stabilisiert werden. Eine umfassende Behandlung auch der zugrundeliegenden Probleme ist in diesem Rahmen jedoch nicht möglich. 
    • In 2-4 "Probatorischen Sitzungen" können Patient und Therapeut einander besser kennen lernen, das Problem genauer unter die Lupe nehmen (Diagnostik) und ein Behandlungskonzept erarbeiten. Passen Therapieplan und "Chemie" zwischen beiden, kann mit den erarbeiteten Ergebnissen fundiert die eigentliche Psychotherapie beantragt werden. Möglich ist entweder eine Kurzzeittherapie mit zwei 12-stündigen Behandlungsabschnitten oder eine Langzeittherapie mit bis zu 60 Sitzungen. All dies ist auch im Anschluss an eine Akutbehandlung möglich, die dann jedoch auf die Zahl der Sitzungen angerechnet wird. Stellt sich im Laufe einer Kurzzeittherapie heraus, dass diese nicht ausreicht, kann sie nachträglich in eine Langzeittherapie umgewandelt werden.

Die vielen Möglichkeiten erscheinen auf den ersten Blick etwas kompliziert. Aber keine Sorge, wir besprechen jeden Schritt in Ruhe.

Psychotherapie-Sitzungen finden in der Regel einmal wöchentlich statt und dauern 50 Minuten. Wieviele Sitzungen letztlich gemacht werden, ist in jedem Einzelfall unterschiedlich - je nachdem, was notwendig und hilfreich ist.

 


Ablauf der Therapie bei privat Versicherten, Beihilfeberechtigten, Heilfürsorge-Versicherten und Selbstzahlern

Hier ist es ganz einfach: Erst gibt es 5-6 "Probatorische Sitzungen" zum Ausprobieren, zum Kennenlernen, zur Diagnostik und Therapieplanung. Stellt sich heraus, dass eine Psychotherapie notwendig und sinnvoll ist, die Therapiebeziehung passt und Patient und Therapeut das erarbeitete Behandlungskonzept umsetzen wollen, wird eine Psychotherapie beantragt. Möglich sind in der Regel 25 Sitzungen (Kurzzeittherapie) oder 45 (Langzeittherapie). Sobald die Genehmigung da ist, kann es losgehen.

Da die Versicherungsklauseln der privaten Krankenversicherungen allerdings sehr unterschiedlich sind, empfiehlt es sich, schon vor der Probatorik nachzufragen, inwieweit Psychotherapie bezahlt wird.

Psychotherapie-Sitzungen finden in der Regel einmal wöchentlich statt und dauern 50 Minuten. Wieviele Sitzungen letztlich gemacht werden, ist in jedem Einzelfall unterschiedlich - je nachdem, was notwendig und hilfreich ist. 

 

 

Risiken und Nebenwirkungen
Wie bei allem, was wirkt, können auch bei Psychotherapien Nebenwirkungen auftreten. Sie können längst Verdrängtes schmerzhaft aufwühlen, bedeutsame Veränderungen im Leben mit-aus­lösen, die Symptome können erstmal Achterbahn fahren etc. Auch gibt es Patienten, bei denen die Behandlung gar nicht anschlägt oder bei denen sich die Symptome verschlimmern. In der Therapie werden Risiken (soweit absehbar) angesprochen, bevor wir mit der Arbeit beginnen. Doch bleiben auch Sie bitte achtsam und sprechen Sie unerwünschte Entwicklungen an!

Neben den inhaltlichen Risiken birgt eine Psychotherapie auch formal Gefahren. Bei einer Verbeamtung oder dem Abschluss einer Versicherung, die ein Gesundheitszeugnis erfordert (z.B. eine private Kranken­-, Berufs­unfähig­keits- oder Risiko­lebensversicherung), kann Ihnen eine frühere Psycho­therapie unter Umständen nachteilig ausgelegt und die Versicherung/ Verbeamtung verweigert werden.

 

 

Abrechnung

Da die Verhaltenstherapie ein von den Krankenkassen als wirksam anerkanntes Therapieverfahren ist und ich eine Kassenzulassung habe, übernehmen die Kosten einer Psychotherapie in meiner Praxis... 

  • alle gesetzlichen Krankenkassen
  • private Krankenkassen (bitte fragen Sie hier nach, ob in Ihrem Versicherungsvertrag Psychotherapie übernommen wird)
  • die Beihilfe
  • die Heilfürsorge
  • oder Sie selbst. Mein Stundensatz richtet sich dann nach der Gebührenordnung für Psychotherapeuten (GOP).

 

Lage und Anfahrt

Lage:

Die Praxis liegt im Kemmelgelände Murnau (Gebäude 120, Rückseite, siehe roter Pfeil). Adresse:

 

Dr.-Friedrich-und-Ilse-Erhard-Str. 13

82418 Murnau

 

 

Anfahrt:

Von der Weilheimer Straße (zwischen Reschkreuzung und Ortsausgang Richtung Weilheim) biegen Sie zu Polizei und Barbarasiedlung ab, fahren den Hang hinauf und biegen die 2. Straße links in das Kemmelgelände ein.

Die 1. Straße rechts ist die Dr.-Friedrich-und-Ilse-Erhard-Straße. Parkplätze stehen am Eingang des Kemmelgeländes und die Straße entlang zur Verfügung.

Linkerhand befindet sich nun die ganze Straße entlang das Gebäude 120. Die Praxis befindet sich im vorletzten Teil; der Eingang wird auch von der Murnauer Tafel und der Kleiderzentrale des Familienverbandes genutzt.

Praxis für Psychotherapie und Stressbewältigung | info (at) vt-eckstein.de